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Becken                                                                             

 

Auswahl

   

Die Auswahl des Beckens wird dem angehenden Aquarianer durch die Vielfalt des Angebotes nicht gerade leicht gemacht. Es werden Becken in den verschiedensten Grö0en und Arten angeboten, doch welches ist das richtige?

 

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Welche Fische sollen gepflegt werden?

Salmler, besonders wenn man einen größeren Schwarm pflegt, lieben lange Becken zum Aus- schwimmen. Diese müssen nicht allzu hoch sein, sollten  jedoch auch eine gewisse Tiefe aufweisen.

Scalare brauchen auf jeden Fall ein hohes Becken
Welse wollen ein eher flaches aber dafür tiefes Becken mit großer Wasseroberfläche.

Will man ein sogenanntes Gesellschaftsbecken mit mehreren Arten einrichten, wird man Kompromisse schließen müssen.

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Wie groß ist der zur Verfügung stehende Platz?

Hier ist die Raumgröße zu berücksichtigen. Für kleinere Räume bis zu 15 qm ist ein Becken bis 80 cm Länge passend,  für größere Räume bis 25 qm können schon Becken bis 120 cm Länge genommen werden. In Räumen über 25 qm  werden Aquarien oftmals als Raumteiler verwendet, hier wäre zu be- achten, dass die Tiefe des Beckens mindestens 50 cm sein sollte, damit die Dekoration in der Mitte Platz findet und von allen Seiten einen hübschen Anblick bietet.

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Verschiedene Beckenformen und Konstruktionenweisen

Neben dem herkömmlichen Becken in Rechteckform bieten die Hersteller Aquarien in Dreiecksform, sogar mit gebogener Frontscheibe, oder sechseckige Becken an. Der Auswahl der Form sind keine Grenzen gesetzt.  Hier spielt die Raumgestaltung eine wichtige Rolle.
Von der Konstruktion her gibt es wiederum einige Möglichkeiten. 
Rahmenaquarien: bei solchen Becken sind die Scheiben in einen stabilen Metallrahmen eingesetzt und sind daher besonders stoßunempfindlich.
Ganzglasaquarien: ohne Rahmen, die Scheiben dieser Becken sind mit Silikon direkt aneinander geklebt.
Vollglasaquarien: in einem Stück gegossen, dieser Typ eignet sich nur für kleinste Becken bis 20 Liter. (Aufzuchtbecken, Quarantänebecken).

Normaquarien gibt es in vielen Größen, hier einige Beispiele:

Aquarien unter 100 Liter sollten  nur für vorübergehende Haltung  verwendet werden. Laut Tierschutz- gesetz, Bundesgesetzblatt 486/II vom 17.12.2004, Anlage 5, ist die dauerhafte Haltung auch kleinerer Arten in Becken unter 54 Liter verboten. Kleinere Becken sind nur zur Zuchtvorbereitung, Aufzucht und Ausstellung von Einzeltieren oder Paaren bei Wettbewerben erlaubt.
 

40 x 25 x 25 

 25 Liter

50 x 30 x 30

45 Liter

60 x 30 x 30

54 Liter

80 x 35 x 40

112 Liter

80 x 40 x 50

160 Liter

100 x 40 x 40

160 Liter

100 x 40 x 50

200 Liter

100 x 50 x 50

250 Liter

120 x 40 x 50

240 Liter

120 x 50 x 50

300 Liter

 

Standort

 

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Möglichst weit entfernt von Fenster oder Heizkörper

Der Standort sollte sehr gut überlegt werden, da ein nachträgliches Ändern sehr schwierig ist. Ein 80 cm langes Aquarium wiegt fertig eingerichtet und gefüllt ca. 150 kg. Das Gewicht ist überhaupt  ein wichtiger Punkt bei der Wahl des Standortes. Man sollte sich unbedingt von der Tragfähigkeit des Fußbodens überzeugen, besonders bei Altbauwohnungen. 
Nicht zu nahe am Fenster: Sonneneinstrahlung fördert das Algenwachstum und so mancher Aquarianer hat sein Hobby wegen zu großer Algenplage aufgegeben.
Nicht zu nahe an der Heizung: das Wasser könnte sonst durch den Heizkörper unerwünscht aufgeheizt werden und Fische und Pflanzen schädigen.
Der Standort kann ruhig dunkel sein, das beleuchtete Aquarium kommt dann besser zur Geltung. Ein wichtiger Punkt ist auch die Stromversorgung, eine Steckdose sollte also in unmittelbarer Nähe sein. 

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Worauf soll das Aquarium stehen?

Kleinere Becken stehen sehr gut auf einem stabilen Tisch oder Wandregal, größere Becken benötigen ein standfestes Untergestell oder einen Unterschrank. Der Unterschrank hat den Vorteil, dass man darin eine Menge Technik unterbringen kann. 

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