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Die Brenndauer liegt je nach Fabrikat bei bis zu
15.000 Stunden. Die Lichtinten- sität nimmt während dieser Zeit jedoch
ständig ab (nach 6 Monaten bereits um ca. 50 %), das heißt man muss die
Lampen spätestens nach ca. 9 Monaten austau- schen, sonst kommt es zu Kümmerwuchs bei den
Pflanzen. Der Fachhandel bietet Aquarienabdeckungen mit eingebauten
Leuchtstofflampen an, deren Lichtaus- beute der Größe des Beckens entspricht (Reflektoren erhöhen die Lux-Werte auf das Doppelte,
solche Reflektoren zum einfachen
Nachrüsten sind im Fachhandel erhältlich). Bei Selbstbau der Abdeckung gilt die Faustregel
ca. 1 Watt pro 2
Liter Wasser.
Etwas mehr ist besser als weniger. |
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Quecksilber-Metalldampflampen (HQL) |
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Diese werden in speziellen Hängeleuchten mit
Vorschaltgerät über Aquarien ohne Abdeckung verwendet. Sie sind
erhältlich in 80 W und 125 W (eventuell auch umschaltbar - 125 W-Lampe
auf 80 W umschaltbar, nicht umgekehrt!) Sie sind für
Becken bis 50 cm Höhe geeignet. |
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Halogen-Metalldampf-Lampen (HQI / HCI) |
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Für Becken von über 50 cm Höhe ist diese Art von
Beleuchtung wegen ihrer
lichtbündelnden Eigenschaft unbedingt zu empfehlen. Sie beleuchten auch
noch Becken von 1 m Höhe ausreichend. Allerdings sind die
Anschaffungs- kosten wesentlich höher als bei den anderen
Beleuchtungsarten, die Lichtausbeute ist jedoch doppelt so groß. Bei der Bepflanzung
kann auf besondere Helligkeitsbedürfnisse einzelner Pflanzen Rücksicht
genommen werden. Die HQI-Lampen sollten nicht allzu knapp
über dem Aquarium hängen, da ihre Wärmeabstrahlung das Wasser zu
stark aufheizen würde. |
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Beleuchtungsdauer |
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Ein Tropentag dauert ungefähr 12 Stunden. So lang
sollte auch die Beleuchtung des Aquariums regelmäßig eingeschaltet
sein. Dies lässt sich mit einer Zeitschaltuhr leicht durchführen.
Um einen unvermittelten Wechsel von dunkel nach hell zu vermeiden
nützt man die natürliche Dämmerung im Raum und stellt den Beleuchtungsbeginn auf einen Zeitpunkt ab 9 Uhr ein. Im Fachhandel gibt es
auch schon verschiedene technische Hilfsmittel für die Nachahmung der
Morgen- und Abenddämmerung. Nach neueren Erkenntnissen soll man den
Fischen und Pflanzen auch eine "Mittagsruhe" gönnen. Dies
hemmt den lästigen Algenwuchs. Folgender Rhythmus sollte eingehalten
werden:
mindestens 4 Stunden Licht - 2-3 Stunden Dunkelphase
- mindestens 5 Stunden Licht
Während der Dunkelphase soll das Becken nicht vollkommen abgedunkelt
sein, sondern durch diffuses Tageslicht von einem Fenster etwas
beleuchtet werden, steht das Aquarium in einem Raum ohne Fenster, kann
man sich mit einer in einiger Entfernung platzierten Glühlampe
behelfen.
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TIPP |
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Hohe Nitratgehalte erhöhen das Lichtbedürfnis der
Pflanzen. Wenn das Wasser zu stark belastet ist, kommt es trotz hohem
Lichtangebot zu Kümmerwuchs. |
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