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Zierfischfütterung |
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"Zierfische artgerecht halten" bedeutet nicht nur ihren Lebensraum optimal zu gestalten und zu pflegen, sondern auch gesunde, auf die Bedürfnisse der Fische ausgerichtete Nahrung anzubieten. Vitaminreiche und vor allem abwechslungsreiche Ernährung fördert die Widerstandskraft gegen Parasiten und Krankheiten. Die Futtermittelhersteller (Tetra, Sera, Dennerle, Vitakraft usw.) bieten zahlreiche Futtermittel an, die auf die speziellen Bedürfnisse der verschiedenen Zierfischarten abgestimmt sind. Ständige Forschung in den betriebseigenen Labors garantiert hohe Qualität. |
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Zierfische werden hinsichtlich ihrer Fressgewohnheiten in vier Gruppen eingeteilt, die unterschiedliche Ansprüche an die Zusammensetzung des Futters stellen. |
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| Pflanzenfresser (Herbivoren) Fleischfresser (Karnivoren) Aufwuchsfresser (Limnivoren) Allesfresser (Omnivoren) |
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Die im Fachhandel erhältlichen Futtermittel sind darauf abgestimmt und die nach- folgend aufgezählten Futter- arten sind in der erforderlichen Zusammensetzung für jede dieser vier Gruppen erhältlich. |
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| Trockenfutter | |||
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a) |
Flockenfutter ist das am meisten verwendete Futtermittel in der Aquaristik. Es wird in vielen Variationen angeboten und enthält alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe. Trotzdem sollte man nicht ausschließlich damit füttern, sondern den Fischen täglich Abwechslung bieten. Flockenfutter sollte nur in kleinen Mengen, die nach längstens 3 Monaten aufgebraucht sind, gekauft und auf das Ablaufdatum geachtet werden. Nur so ist gewährleistet, dass alle Vitamine noch vorhanden sind. |
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b) |
FD-Futter (gefriergetrocknet): In dieser Form werden zahlreiche Futtertiere wie Tubifex, rote und weiße Mückenlarven, Daphnien und Cyclops angeboten. Fangfrische Futtertiere werden tiefgefroren, ein Hochvakuum entzieht dann innerhalb kurzer Zeit das Wasser. Durch diese Methode werden die Vitamine, Nähr- und Aufbaustoffe weitestgehend erhalten. Der Vorteil des FD-Futters gegenüber lebenden Futtertieren ist die Sicherheit, keine Parasiten und Krankheitserreger mit dem Futter einzuschleppen. |
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c) |
Futtertabletten eignen sich speziell für "Bodenfresser", stellen aber auch für alle anderen Fische, an die Scheibe geklebt, richtigen Knabberspaß dar. Auch hier ist stets auf das Ablaufdatum zu achten. |
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d) |
Granulat gibt es in verschiedenen Körnungsgrößen und wird von den Fischen sehr gern angenommen. Granulatfutter sinkt langsam ab und wird schnell weich. Es eignet sich hervorragend für Fische, die sich eher in den mittleren und unteren Wasserregionen aufhalten. |
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| Tiefkühlfutter | |||
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Diese Futterart ist sehr beliebt und auch sehr gut. Es hat nahezu den gleichen Nährwert wie Lebend- futter. Bei der Fütterung ist darauf zu achten, dass das Futter vollständig aufgetaut ist, andererseits aber nicht zu lange im Warmen ist und dadurch verdirbt. Bei unsachgemäßer Verfütterung kommt es zu chronischen Erkrankungen, die die Fische schwächen und der Gefahr von Infektionskrankheiten aus- setzen. Tiefkühlfutter sollte nicht länger als ein Jahr gelagert werden. |
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| Lebendfutter | |||
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Lebendfutter (Wasserflöhe, Cyclops, Bachflohkrebse, Artemia, Tubifex, Mückenlarven etc.) kann man portionsweise in der Zoofachhandlung kaufen oder teilweise selbst züchten. Sogenannte "Zuchtansätze" und die entsprechenden Anleitungen kann man sich bei befreundeten Aquarianern oder beim Zoofach- handel (auch Internet-Versandhandel) besorgen. Selbst gefangenes Lebendfutter birgt die Gefahr der Einschleppung von Parasiten und Krankheitserregern in sich, deswegen sollte man lieber darauf verzichten. |
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| Spezialfutter zur Aufzucht von Jungfischen | |||
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Jungfische können Futterflocken oder FD-Futter noch nicht bewältigen. Der Zoofachhandel bietet zu diesem Zweck feinstes, staubähnliches Trockenfutter an, Spirulinapulver, entkapselte Artemia- Eier oder flüssiges Aufzuchtfutter. Kleinstes Lebendfutter wie Essigälchen (Mikro) oder Artemia, Pantoffeltierchen, Rädertierchen etc. findet ebenfalls Verwendung (Zuchtansätze aus dem Zoofachhandel, über Zierfischforen, Tauschbörsen, www.interaquaristik.de). |
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