|
Fütterung des Hundes |
| |
|
|
Der Hund wird zur Ordnung der Fleischfresser
gerechnet. Die Bezeichnung Fleischfresser ist hinsichtlich der
Ernährung nicht ganz zutreffend, da diese Tiere ihre Beute mit
"Haut und Haar" verzehren, also auch anderes zu sich nehmen,
als nur Fleisch. Daraus ergibt sich, dass gute Hundenahrung neben
Fleisch auch Kohlenhydrate und Mineralstoffe enthält. |
| |
|
 |
GESUNDE und
LECKERE Köstlichkeiten
für Vier- beiner
OHNE chemische Zusatzstoffe |
| |
|
|
Grundsätzlich wäre noch zu sagen, dass man es
sich nicht zur Aufgabe machen sollte, seinen Hund möglichst
kostengünstig zu ernähren. Man sollte besser die
Zusammensetzung der Futtermittel beachten. Auf lange Sicht
macht es sich bezahlt, sein Tier mit zu versorgen. Dies erspart der Geld- börse so
manchen Gang zum Tierarzt und dem Tier unnötiges Leiden (die
Verfasser können diesbezüglich auf eine mehr als 30-jährige
Erfahrung verweisen). |
| |
|
|
Wasser: wichtigster Bestandteil, sollte immer zur Verfügung stehen,
der Bedarf ist abhängig von Umgebungstemperatur, körperlicher
Aktivität, Beschaffenheit des Futters. Angabe auf Etiketten als
"Feuchtigkeit" in Prozent. Bei Trockenfutter ca. 10%, bei
Dosenfutter ca. 75 - 80%. |
 |
|
Eiweiß: dient zur Versorgung des Körpers mit Stickstoff
und essentiellen Amino- säuren zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß. Angabe
des Eiweißgehaltes auf Etiketten als "Rohprotein" in Prozent |
|
|
Fett: energiereichster Nährstoff, absorbiert fettlösliche
Vitamine, liefert lebens- notwendige Fettsäuren. Angabe des Fettgehaltes
als "Rohfett" in Prozent. Bei dicken Tieren sind fettarme
Futtermittel angebracht, für die Lieferung von Fett- säuren genügt
wenig Pflanzenöl. |
|
Kohlenhydrate: (Zucker, Stärke, Ballaststoffe), Zucker sollte
nur in geringsten Mengen verwendet werden, Stärke hingegen neben
Fleisch einen Hauptteil der Nahrung ausmachen. Ballaststoffe (Gemüse,
Weizenkleie) können in größeren Mengen in der Nahrung enthalten sein,
fördern die Verdauung. Keine Angabe des Kohlenhydratgehaltes auf
Etiketten, "Rohfasergehalt" gibt Auskunft über Ballast-
stoffgehalt. |
|
Vitamine: Vitaminpräparate nicht unkontrolliert verwenden,
Überversorgung ist ebenso schädlich wie Unterversorgung. In den
Fertigfuttermitteln sind ausreichend Vitamine enthalten, zusätzliche
Gaben ohne tierärztliche Verordnung richten höchstens Schaden an.
|
artgerechte
Tiernnahrung finden Sie
|
|
Mineralstoffe:
Mengenelemente Calcium, Phosphor, Salz, Spurenelemente Eisen,
Kupfer, Zink, Jod, Selen, Cobalt, Mangan.
Bei selbstzubereiteter Tiernahrung sollte die Zugabe von
Mineralstoffmischungen mit dem Tierarzt besprochen werden. In
Fertigfutter sind die notwendigen Stoffe bereits enthalten.
|
|
| Häufigkeit der
Fütterung |
|
| Welpen bis 6 Monate |
3 mal täglich |
| Welpen bis 12 Monate |
2 mal täglich |
| Erwachsene
Hunde |
1 mal täglich,
vorzugsweise abends, da der Fütterung eine Ruhephase folgen
sollte, um eine Magendre- hung zu vermeiden, die durch Laufen und
Springen mit vollem Magen auftreten kann. |
| Trächtige Hündinnen |
2 mal täglich ab der zweiten
Trächtigkeitshälfte |
| Säugende Hündinnen |
mindestens 3 mal täglich |
|
|
|
|
|