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Als oberstes Prinzip gilt die
paarweise Haltung oder die Gruppenhaltung
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Käfig |
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Der Käfig sollte
eine rechteckige Form aufweisen, die Breite und Höhe sollten größer
sein als die Tiefe. Runde Käfige oder Zierkäfige sind für Vögel
ungeeignet.
Bezüglich Größe muss erwähnt werden,
dass es nicht ausreicht, dass der Vogel seine Flügel ausbreiten kann.
Vögel haben einen großen Bewegungsdrang, daher muss der Käfig
entsprechend groß sein, auch wenn der Vogel oft Freiflug hat und nicht nur
im Käfig gehalten wird.
Der Käfig sollte wenigstens in Augenhöhe aufgestellt werden, was
dem Bedürfnis der Vögel, hoch zu sitzen, entgegenkommt. Es sollte ein
zugfreier, heller, jedoch vor direkter Sonneneinstrahlung ge- schützter
Platz gewählt werden. Ungeeignet als Aufstellungsort sind Küchen und
Räume, in denen geraucht wird. Manche Vögel haben es gern, wenn ihr
Sitzplatz wenigstens auf ein bis zwei Seiten vor Einblicken geschützt
ist. |
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Voliere |
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Wenig scheue
Vögel kann man sehr gut in einer gut strukturierten Zimmervoliere
halten. Sie bietet den Vögeln einerseits eine annähernd artgerechte
Unterbringung, andererseits können sie am Familienleben teilnehmen.
Eine Freivoliere ermöglicht die
Haltung von Vögeln entweder nur während der Sommermonate oder bei
entsprechender Ausstattung (geheizter Schutzraum) auch das ganze Jahr
über. Zum Schutz gegen Wildtiere und Katzen ist eine doppelte
Vergitterung zu empfehlen, es sollte auch ein Witterungsschutz (gegen
Wind und Regen) vorhanden sein. |
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Tageslicht |
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Bei der Haltung in
geschlossenen Räumen kann es zu einem Mangel an UV-Licht kommen, der
durch künstliche Beleuchtung mit UV-Licht-Anteil ausgeglichen werden muss. Die Beleuchtungsdauer sollte den natürlichen Tageslichtlängen je
nach Jahreszeit entsprechen.
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Luftfeuchtigkeit |

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Da viele als
Heimtiere gehaltene Vögel aus tropischen Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit stammen, sollte diese mindestens 60 - 80 % betragen, um
Atemwegsinfektionen vorzubeugen.
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Sitzstangen |
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sollten aus Holz bestehen, am besten sind Naturholzäste
von ungiftigen Bäumen, die Stärke der Äste richtet sich nach der
Vogelgröße, die Krallen des Vogels sollten den Ast berühren können.
Keine Plastiksitzstangen und mit Sandpapier überzogene Sitzstangen
verwenden.
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Futter- und Wasserbehälter |
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sollen
von außen zu wechseln, leicht zu reinigen und nicht unterhalb von
Sitzstangen befestigt sein, damit sie der Vogel nicht mit Kot
verschmutzen kann. Da die meisten Vögel gern baden, sollte eine
Bademöglichkeit vorhanden sein
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Spielzeug |
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Sittiche und
Papageien sind sehr verspielt und freuen sich über jedes Spielzeug
(Holzstücke, Papierrollen, Schnüre, Ketten etc.). Spiegel oder
Plastikvögel sollten nicht verwendet werden, denn der Vogel betrachtet
diese als Partner und so kann es zu Verhaltensstörungen (z.B. Füttern
des eigenen Spiegelbildes) kommen.
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Einstreu
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Das Einstreuen von
Sand ist nicht sehr zweckmäßig, da viele Vögel den Sand und somit
auch den dort befindlichen Kot fressen. Es reicht das Einbreiten von
Papier, das täglich gewechselt werden sollte.
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Hygiene
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Futter- und
Wasserbehälter sowie der Käfigboden sind täglich zu reinigen, Futter
und Wasser sind mindestens einmal täglich zu erneuern. Die Sitzstangen
sollten ebenfalls regelmäßig gereinigt und gegebenenfalls ersetzt
werden.
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Freiflug
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Nur in
entsprechend großen Volieren hat der Vogel genügend Platz um zu
fliegen. Bei Haltung in einem normalen Käfig sollte der Vogel
wenigstens täglich eine Stunde die Möglichkeit zum Freiflug haben.
Dies sollte nur unter Aufsicht des Besitzers erfolgen, damit es nicht zu
Unfällen kommt.
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